Zur Überregionalität (History Part II)
1997 suchte die Band ein neues Studio, für eine neue CD. Dabei trafen sie - eher wie nebenbei - den ehemaligen Schlagzeuger von Marius Müller-Westernhagen, Charlie T. Dieser ließ sich durch die Leidenschaft der musikalischen Ideen des Kreativteams Gather - Remmertz anstecken und bot ihnen nach kurzem Kennenlernen direkt eine Produktion im eigenen Studio an. In drei Monaten der Abgeschiedenheit entstand die zweite CD "Singles". Auf diesem Silberling zeigte die Band ihr professionelles Können. Durch Hymnen wie "The river" und "Poet and Worker" wurden nun endgültig die Medien auf die Jungs aufmerksam. Der WDR berichtete auf Eins Live und das lokale Radio widmete ihnen mehrere Sendungen. Aber die Poets and Workers waren und sind vor allem immer eine Liveband, so dass z.B. das dritte Programm des WDR über ihr CD-Präsentationskonzert berichtete und die Band bei den nächsten Konzerten Wettbewerbe als beste Band des Abends gewann ( z.B. die 5. Krefelder Rocknacht). Im selben Jahr stieß Ralf Jäger dazu. Ein Bassist, der die Musik melodisch unterstützte und den Groove perfektionierte. Natürlich bot die Band ihre Werke bei verschiedenen CD-Labeln an, jedoch wurde den Mitgliedern schon nach kurzer Zeit klar, dass eine weitere musikalische Entwicklung von diesen nicht gewünscht war. Eng sollten die Grenzen des Schaffens gesetzt werden, um angeblich kommerziellen Gründen Vorschub zu leisten. Die einzige Chance der musikalischen Unabhängigkeit lag konsequent darin, selber ein Label zu gründen. So wurde im Jahre 2000 das Label "Poetland-Production" geboren.